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Freitag, 31. Oktober 2014

Besuch bei FiberOptic in Spreitenbach

Gestern besuchten wir die Firma FiberOptic in Spreitenbach, um über ein neues Design von Düse und Isolators für den Ultimaker 2 zu diskutieren. Zu dem Zweck haben wir einen Ultimaker Original und einen Ultimaker 2 mitgebracht.



Bei der Demontage des Druckkopfs erwies sich das Fachwissen und die Werkstatt von FiberOptic als grosser Vorteil. Die physisch verformte Patrone des Temperatursensors blieb im originalen Heizblock stecken. Kurz das Teil vermessen, eingespannt, und ein kleines Loch vorne zur Patronenspitze gebohrt, dann die Patrone nach hinten heraus gestossen. Als das Gewinde in der kleinen Schraube durchdrehte, kurz anderes Werkzeug geholt, und einen Ersatzstift hervorgezaubert. Wir sollten selber auch eine bessere Werkstatt haben, um mehr davon zu lernen, und dann machen zu können.



Den Ultimaker Original haben wir anschliessend wieder mitgenommen, den Ultimaker 2 lassen wir für 2-3 Wochen da, damit die Spezialisten von FiberOptic was zum Spielen haben. Spass bei Seite, wir möchten uns dafür bedanken, dass wir auf diesem Weg zu neuer Düse und neuem Isolator kommen.

Cubik 3D-Scanner endlich angekommen

Am 13. Februar 2013 hatten wir das Kickstarter Projekt "Desktop 3D Scanner" von CADScan mit einem Betrag von 624£ unterstützt. Das Projekt wurde am 19. März 2013 erfolgreich mit genügend Geld unterstützt, sodass der Betrag unserer privaten Kreditkarte mit der Aussicht belastet wurde, im September 2013 einen funktionierenden 3D-Scanner zu erhalten. Zahlreiche Nachrichten mit den Entwicklern und zuletzt die überraschende Bekanntschaft an der TCT Show in Birmingham haben es nun tatsächlich möglich gemacht: Wir haben unseren Cubik 3D-Scanner am 29. Oktober 2014 erhalten.



Amélie war schnell bereit beim Auspacken am nächsten Morgen mitzuhelfen. Anschliessend wollten wir ihren Pinguin als erstes Testobjekt einscannen. Leider zu früh gefreut, denn obwohl in der Kiste ein Zettel mit dem Link zum Download der Software und der Bedienungsanleitung war, sind dies beiden Downloads noch nicht verfügbar. Alles was wir zu sehen bekamen ist eine Seite, auf der die Texte aufgeführt sind, jedoch keine Downloads. Auf Nachfrage bei den Entwicklern wurde uns mitgeteilt, dass die beiden Inhalte nächste Woche zur Verfügung gestellt würden.



Das Gerät hat uns in kaltem Zustand nicht besonders begeistert, ist doch das Gehäuse zum Beispiel aus viel zu dünnem Kunststoff gefertigt, sodass sich die Haube beim Öffnen und Schliessen so verzieht, dass sie klemmt. Zudem war es offenbar nicht möglich, die Scanner vor der Auslieferung mit einer Folie zu schützen, sodass keine Kratzer und Farbkleckse entstehen.



Bleibt zu hoffen, dass das Datum der Veröffentlichung der Software und der Bedienungsanleitung keine Jahreszahl 2015 am Schluss stehen haben wird. Gut wäre zudem, wenn der Scanner und die Software dann auch wirklich funktionieren würden. Wir werden weiter berichten, ob wir den Scanner schlussendlich jemals in der Schule einsetzen können, oder ob wir uns ein anderes Modell anschaffen müssen, das ab der Stange funktioniert.

Zweiter Teil Weiterbildung für Imedias

Fast zwei Monate nach der ersten Weiterbildung für Imedias, waren wir wieder in Brugg zu Gast. Dieses Mal ging es um einen freieren Workshop, wo einige der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Imedias durch uns angeleitet erste Erfahrungen mit Modelliersoftware fürs 3D-Drucken, und mit dem 3D-Drucker selber machen konnten.




Zuerst wurden in Tinkercad.com die bereits bekannten Schiffe modelliert, und dann auf einem Ultimaker Original und einem Ultimaker 2 ausgedruckt. Den Ultimaker Original haben wir mitgebracht, damit zwei Drucker zur Verfügung standen, und damit deutlicher wurde, wie der Ultimaker Original+ aussehen könnte.




Anschliessend haben wir weitere Software vorgestellt, womit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann selber ausprobieren konnten. Zum Abschluss gaben wir einen Überblick der Plattformen, welche sich in dem Bereich lohnen. Es wurde so schnell gearbeitet, dass auf keinem Foto jemand zu sehen ist, und dann waren wir auch schon wieder weg...