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Freitag, 19. September 2014

Es gibt ein Kontrast Potentiometer am Printrbot LCD

In unserem letzten Post zum Printrbot haben wir bemängelt, dass das LCD-Display einen schlechten Blickwinkel habe.



Wir wir nun durch eine Recherche im Internet herausgefunden haben, lag dies lediglich am Kontrast Potentiometer, welches gleich neben dem Drehknopf auf dem Board des LCD-Displays angebracht ist. Gegen aussen ist extra ein Loch ausgespart, aber in der Anleitung haben wir nirgends einen Hinweis darauf gefunden. Auch unser Kollege +Kurt Meister musste offenbar die selbe, oder eine ähnliche Frage im Printrbot Supportforum stellen.

Das kleine gelbe ist das Potentiometer. (c) Printrbot


Und siehe da, nach dem Justieren des Potentiometers für den Kontrast, funktioniert das LCD-Display perfekt. Ob es an den LCD-Displays der Ultimaker Original auch ein solches Potentiometer hat, das man verstellen kann?


Auf der Suche nach DEM Isolator

Not macht erfinderisch, und so haben wir die Zeit des Wartens auf Ersatzteile mitunter auch dazu benutzt, um nach DEM Isolator für unseren Ultimaker 2 zu suchen. Die Erstauslieferung erfolgte mit einem Isolator aus Teflon, der hielt bekannterweise nicht sehr lange, bevor er durch die zu geringe Temperaturbeständigkeit angesengt wurde. Das war im Juli.



Bevor wir von +Ramun Berger vom FabLab Bern, und danach direkt von +Ultimaker einen neuen mit Glas versetzten Teflon Isolator erhalten haben, machten wir uns auf die Suche nach einem Material, welches im Dauerbetrieb höhere Temperaturen aushalten kann, und als Isolator zum Einsatz kommt. Das war im August.

Links nur Teflon, rechts mit Glas versetzt.


Im Internet haben wir dadurch das Material MACOR gefunden, eine Art Glaskeramik, welches im Dauerbetrieb bis zu 800°C widerstehen soll.

Materialmuster von Fiberoptic zur Verfügung gestellt.


Die Firma Fiberoptic aus Spreitenbach hat uns und dem FabLab Bern nach der verfügbaren Zeichnung des PTFE Isolator Coupler 3.2 mm aus Macor ein solches Teil hergestellt.

Von Ultimaker auf github veröffentlicht


Die Zeichnung enthält zwei Masse nicht, welche wir selber nachmessen mussten, und es ist zudem keine Toleranz angegeben, bzw. ist diese bei einem anderen Material nicht zwingend gleich. So durfte uns Fiberoptic den Aussendurchmesser am Isolator nochmal versuchsweise um 0.04 mm runter drehen, damit das Teil überhaupt in den oberen Teil der Düse passte.




Oben Teflon mit Glas, unten Macor


Von VeloPlus haben wir uns Kupferfett bestellt, damit wir die Kontaktfläche von Düse und Druckkopf wieder neu schmieren können. Dann ging es los mit der Montage.



 



Von Herrn Müller bei Fiberoptic und Herrn Walter von TEC-AW wurden wir darauf hingewiesen, dass wohl die Gleitfähigkeit bei dem Bauteil eine entscheidende Rolle spielt. So hat uns Fiberoptic das Bauteil innen poliert, um eine noch bessere Gleitfähigkeit zu erreichen. Dass diese Gleitfähigkeit leider nicht so hoch ist wie bei Teflon, mussten wir diese Woche beim Testen erfahren. Der Widerstand beim Druck ist zu hoch, und es liessen sich in unserem Test nicht alle Materialien drucken, welche mit dem alten Isolator druckbar waren.

Nach dem Wechsel auf anderes Material lief dann noch was...

Am linken Testzylinder sind Spuren von zuwenig Materialfluss erkennbar.

Mehr war nicht drin, dann mussten wir den Druck abbrechen.


Was wir auch erfahren mussten, dass Macor doch ziemlich brüchig ist. Der obere Teil unseres Isolators ist, beim Versuch ihn wieder aus der Düse zu entfernen, leider zerbrochen. Nun werden wir mit Herrn Müller von Fiberoptic Kontakt aufnehmen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Vielleicht liegt es am Innendurchmesser?, und vielleicht gibt es ein noch besser geeignetes Material als Macor?



Vorsorglich haben wir gestern bei Ultimaker ein Multipack der inzwischen im Shop verfügbaren Isolatoren bestellt.

Donnerstag, 18. September 2014

Ersatzteile für Ultimaker 2 via Shop bestellbar

Eine gute Nachricht zum Feierabend heute: Wir entdecken zufällig, dass im Shop bei Ultimaker nun auch einige Ersatzteile für den Ultimaker 2 bestellt werden können. Zwar nicht in einer eigenen Rubrik, aber unter Ersatzteile gemischt mit denen des Ultimaker Original.



Müssen wir gleich noch ausprobieren. Besonders Hot End Isolatoren benötigen wir, da die bei uns so alle 300-400 Druckstunden wieder angesengt sind, und dann den Vorschub an Material behindern. Vielleicht hat nun das Warten jeweils ein Ende? Obwohl, ein Ersatzboard ist z.B. nach wie vor für den UM2 nicht zu bekommen via Shop.